EEG - Elektroenzephalographie

Das EEG: Den Hirnströmen auf der Spur

Das EEG ist eine Untersuchungsmethode, bei der mittels Messelektroden, die über eine Gummihaube auf dem Kopf an speziellen verschiedenen Untersuchungspunkten angebracht sind, elektrische Potenzialschwankungen gleichzeitig aufgezeichnet werden. Diese entstehen durch die Hirnaktivität. Die Potenzialschwankungen werden auf einer EEG-Kurve sichtbar gemacht und können dann entsprechend ausgewertet werden. Also ist die Untersuchung auch vergleichbar mit einem EKG. Sie dauert jedoch länger, da man eine entsprechende Aussage erst nach einer gewissen Zeit der Ableitung (ca. 15-20 min) treffen kann. Eine besondere Bedeutung hat diese Untersuchung bei der Fragestellung nach einer Epilepsie. Die Einnahme von Medikamenten beeinflusst ebenso das EEG wie beispielsweise auch internistische Erkrankungen mit Auswirkung auf die Hirnfunktion. Es ist wichtig, dass man zu der entsprechenden Untersuchung ohne Haarspray und mit frisch gewaschenen Haaren kommt, da dies die Qualität der Ableitung beeinflusst.