Neurologische oder Psychiatrische Untersuchung
Untersuchung in unserer Praxis: Was erwartet Sie?
Wenn Sie zum ersten Mal einen Termin in einer Praxis für Neurologie und Psychiatrie haben, ist das oft mit Fragen oder einer gewissen Anspannung verbunden. Das ist völlig normal. Wir möchten, dass Sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen.
Bei uns geht es nicht nur um Diagnosen, sondern vor allem um Sie als Mensch. Je nachdem, mit welchen Beschwerden Sie zu uns kommen, gliedert sich der Termin meist in zwei Bereiche: die körperlich-neurologische Untersuchung und das psychiatrische Gespräch.
Die neurologische Untersuchung: Den Nerven auf der Spur
Hier schauen wir uns sozusagen die „Hardware“ Ihres Körpers an. Das Ziel ist es, herauszufinden, wie gut Ihr Nervensystem – also Gehirn, Rückenmark und die Nervenbahnen in Armen und Beinen – funktioniert.
Das passiert meistens:
- Reflexe und Kraft: Mit dem bekannten Reflexhammer testen wir Ihre Nervenreaktionen. Wir prüfen auch die Kraft in Ihren Händen oder Beinen.
- Koordination und Gleichgewicht: Wir schauen uns an, wie sicher Sie gehen oder wie präzise Sie Bewegungen ausführen können (zum Beispiel mit geschlossenen Augen die Nasenspitze berühren).
- Empfinden: Wir testen vorsichtig, wie Sie Berührungen, Temperatur oder kleine Reize auf der Haut wahrnehmen.
Diese Untersuchungen tun nicht weh und helfen uns enorm dabei, die Ursache für Symptome wie Schwindel, Taubheitsgefühle, Schmerzen oder Zittern einzugrenzen.
Das psychiatrische Gespräch: Raum für Ihre Geschichte
In der Psychiatrie geht es weniger um körperliche Tests, sondern um den Austausch. Hier steht die „Software“ im Fokus: Ihr Erleben, Ihre Gefühle und Ihre aktuelle Lebenssituation.
Es gibt kein festes Skript. Wir sprechen darüber, was Sie belastet – seien es Ängste, Schlafstörungen, eine tiefe Niedergeschlagenheit oder Veränderungen in Ihrer Wahrnehmung.
Wichtig für Sie zu wissen:
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Zuhören statt Bewerten: Es gibt kein „Richtig“ oder „Falsch“. Alles, was Sie uns anvertrauen, unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht.
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Zeitfaktor: Wir nehmen uns die Zeit, die nötig ist, um Ihre Situation zu verstehen.
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Gemeinsamer Weg: Wir entscheiden zusammen, ob eine Therapie, eine medikamentöse Unterstützung oder eine weitere Diagnostik sinnvoll ist.